Meteoriten besitzen unterschiedlichste Formen, sodass sich nur anhand ihrer Form schwer die wesentlichen Charakterzüge erkennen lassen. Besonders typisch für Meteoriten sind die Regmaglypten. Dies sind Vertiefungen auf der Meteoritenoberfläche. Sie entstehen z.B. bei dem Flug des Meteoriten durch die Erdatmosphäre. Hierbei werden weniger hitzebeständige Komponenten, wie z.B. das in den Eisenmeteoriten enthaltene Troilit, erhitzt und geschmolzen und durch die starken Luftverwirbelungen mitgerissen. Bei großen Meteoriten können diese Mulden bis zu 28 cm tief sein. Die Dimension der Regmaglypten hängt stark von der Größe des Meteoriten ab.

Die meisten Meteoriten zeigen jedoch eine Einheitliche Struktur auf der gesamten Oberfläche, sodass sich kein Teil gegenüber den anderen besonders auszeichnet. Bei einigen Meteoriten kann jedoch je nach Form und Art der Oberfläche zwischen einer Brust- oder Stirnseite und einer Rücken- oder Hinterseite unterschieden werden. Diese Meteoriten werden als orientierte Meteoriten bezeichnet. Das besondere an diesen Meteoriten ist, dass diese ihre Lage bei dem Flug durch die Lufthülle nicht verändern, sodass während der gesamten Flugzeit die gleiche Oberflächenpartie nach vorne zeigt. Auf der Rückseite der orientierten Meteoriten sind besonders große Regmaglypten zu erkennen. Die meisten Meteoriten verändern jedoch ihre Lage während des Flugs fortlaufend, sodass diese keine Orientierung aufweisen. Des Weiteren werden Ecken und Kanten während des Fall-Prozesses abgerundet, es sein denn, der Meteorit zersplittert nach dem Einschlag auf dem Erdboden.

Eine weitere charakteristische Eigenschaft zeigen frisch gefallene Meteoriten. Sie besitzen eine dünne und dunkle, meiste weniger als einen Millimeter, dicke Schmelzkruste. Diese bildet sich bei der Abbremsung des Meteoriten bei Geschwindigkeiten von mehr als 40.000 Kilometern pro Stunde. Nach einiger Zeit auf der Erde verwittert die Schmelzkruste allerdings, wenn die Meteoriten lange im freien liegen. Ist die Schmelzkruste allerdings noch nicht verwittert, lassen sich die Meteoriten gut von Ihrem Untergrund unterscheiden. Bei Steinmeteoriten besteht diese aus einer dunklen glasartigen Masse. Bei Eisenmeteoriten besteht die Schmelzkruste aus schwarzem Magnetit (Fe3O4). Bei einigen Meteoriten lässt die Ausbildung der Schmelzrinde darauf schließen, dass diese mehrmals zerbrochen sind. Auch sind Fließstrukturen zu erkennen, die das oberflächliche Aufschmelzen in der Erdatmosphäre veranschaulichen.

Die Größe der Meteoriten kann sehr stark schwanken. Jedoch wurde bis jetzt kein über 60 t Meteorit entdeckt. Größere Metoriten könnten auch nicht mehr durch die Lufthülle abgebremst werden, sodass diese bei ihrem Einschlag zerstört würden. Die Ausmaße in der Umgebung können jedoch beachtlich sein. Ein bis heute einmaliges Exemplar eines Eisenmeteorit von 60 t ist im Gelände der Hoba-Farm bei Grootfontein (Namibia) zu sehen. Dieser Brocken wurde 1920 entdeckt und befindet sich im Kalk der Kalahari-Wüste in 1,5 m Tiefe. Er hat eine beachtliche Größe von 2,95 x 2,84 x 1,25 m.
Der aktuell größte Steinmeteorit mit einer Masse von 1170 kg brachte am 8. März 1976 die Erde im nördlichen China nahe der Stadt Jilin zum beben. Der Absturz wurde beobachtet und machten sich als sonnenheller Feuerball bemerkbar. Im benachbarten Dorf zersprangen sogar die Fenster und die Türen fielen aus ihren Angeln. Der rotglühende Objekt schlug mit einem lauten Donnergrollen derart stark auf die Erde, sodass Grabungen die Hauptmasse von 1170 kg des Boliden in einer Tiefe von sechs Metern ans Tageslicht beföderten. Ein weiterer schwerer Steinmeteorit fiel 1948 in Norton County. Diese beiden großen Exemplare dürften jedoch die einzigen ihrer Art bleiben, da alle weiteren Meteoritenfälle diesen Ausmaßes mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bei dem Aufprall in mehrere Stücke zerfallen würden.

Meteoriten können jedoch auch als kleinste Partikel existieren. Der Meteoritenstaub sind kleinste Meteoritenteilchen mit einem Gewicht von bis zu 1/10 Gramm und einer Größe von 10 µm (10/1000 mm). Der Meteoritenschauer von Heßle in Schweden am 1. Januar 1869 ist hier der praktische Beweis. Mit Hilfe eines Magneten wurden aus dem See kleinste Teilchen mit einer Masse von bis zu 0,07 g zum Vorschein gebracht. Diese Mikrometeoriten wurden ebenfalls bei Untersuchungen an Meeresböden oder Schnee entdeckt. In den USA wurden sogar rundliche Teilchen von maximal 0,09 mm in Dachrinnen mit Magneten aufgespürt. Das größte Problem bei der Identifizierung dieser kleinsten Meteoritenpartikeln ist jedoch der Industriestaub, welcher die Erdkruste zu weiten Teilen bedeckt. Dieser macht es sehr schwierig die echten Mikrometeoriten von diesem Staub zu unterscheiden, da dieser dem echten Meteoritenstaub sehr ähnelt. Hier können nur genaueste Untersuchungen und chemische Analysen Klarheit bringen.
Doch auch der Meteoritenstaub kann wieder in zwei Komponenten unterschieden werden. Zum einen kann er entstehen, wenn ein Meteorit auf der Erde einschlägt, zerbricht und zersplittert. Die kleinen Meteoritenteilchen besitzen daher eine ähnliche Struktur und Übereinstimmung wie der Hauptmeteorit. Auf der anderen Seite können Sie jedoch auch entstehen, wenn ein Meteorit bei seinem Fall durch die Atmosphäre erhitzt wird. Dadurch entstehen Umschmelzprodukte, welche sphärisch geformt sind. In ihrer Zusammensetzung ähneln diese Teilchen der Schmelzrinde und bestehen bei Eisenmeteoriten aus Magnetit. Bei einigen Meteoriten sind diese zehntel bis hundertstel Millimeter kleinen Kügelchen im Durchmesser sogar aus der Schmelzrinde herausgetreten. Diese wurden zwar aufgeschmolzen jedoch wieder abgekühlt als der Meteorit abgebremst wurde. Bevor der Meteorit jedoch wieder abkühlen konnte wurde Schicht für Schicht aufgeschmolzen, abgetragen und in Form von kleinen Tröpchen abgeblasen und zerstäubt. Dieser Vorgang kann bei großen Meteoriten sogar als Rauchspur beobachtet werden. Diese kleinsten Meteoriten verglühen jedoch nicht und werden abgebremst und schweben als Meteoritenstaub auf die Erde nieder.
Diese kleinsten Meteoritenteilchen können jedoch auch als Aerosolteilchen wirken. Das besondere an dieser Wirkung ist, dass an ihnen je nach Konzentration der Luftfeuchtigkeit Wasser kondensieren kann. Die Folge ist, dass sich kleine Tröpfchen bilden. Bei großer Luftfeutigkeit können sich entsprechend größere Tröpfchen bilden. Diese stoßen dann zusammen und es bilden sich Wolken und letztendlich Regen. Diese Art der Aerosolteilchen werden daher auch als Wolkenkondensationskeime bezeichnet. Neben den oben beschriebenen Meteoritenpartikel existieren jedoch auch noch eine ganze Menge weiterer Aerosolteilchen wie z.B. Pollen, Sporen, Bakterien, Viren, vulkanische Asche, Verbrennungsprodukte, etc.